17 — 04

Antioxidantien X Matcha You

Antioxidantien Wunder: Matcha ORAC Wert

Freie Radikale? Was wollen die denn von mir?

Antioxidantien – klingt wahnsinnig schlau, sind sie auch. Sie schützen unsere Zellen vor freien Radikalen (die ähnlich lästig und nichtsnutzig sind wie rechte Radikale). Freie Radikale (Oxidantien) entstehen bei bestimmten Stoffwechselprozessen im Körper oder bspw. durch intensive Sonnenbestrahlung. Sie sind sehr reaktionsfreudig, stören somit sämtliche Prozesse im Körper und greifen Proteine, Zellwände und sogar die DNA an. Sie machen auch vor Immunzellen nicht halt und können demzufolge das Immunsystem schwächen.

Merke: Der menschliche Körper besteht aus etwa 70 Billionen Körperzellen. Grob geschätzt soll jede unserer Körperzellen mindestens 10.000 mal pro Tag von freien Radikalen angegriffen werden. Ne ganz schöne Hausnummer…!

Die oben genannten freien Radikalen produziert der Mensch also auch selber: durch Stoffwechselvorgänge, die mit Sauerstoff zu tun haben. Vor allem im Zuge der inneren Zellatmung (in unseren Zellkraftwerken den Mitochondrien) entstehen viele freie Radikale. Daher auch der synonyme Name „Oxidantien“ (Fachjargon ROS – Reactive Oxygen Species).

Weitere Faktoren, die freie Radikale fördern:

  • Stress
    • Der Körper reagiert mit erhöhtem Stoffwechsel und verbraucht mehr Vitamine, Mineralien, Basen und eben Antioxidantien.
  • Exzessive sportliche Betätigung
  • Moderne Ernährung
  • Sonneneinstrahlung
  • Elektrosmog
  • Verschmutze Luft

Mit Antioxidantien gegen den Zelltod

Abhilfe schaffen Antioxidantien, die solche Reaktionen unterdrücken. Dazu zählen ß-Karotin, Vitamine C und E und bestimmte sekundäre Pflanzenstoffe. Der ORAC Wert gibt hierbei Auskunft über die antioxidantive Fähigkeit eines Stoffes. Dabei steht die Abkürzung ORAC für Oxygen radical absorbance capacity. Das heißt übersetzt soviel wie „die Fähigkeit Sauerstoffradikale zu absorbieren“. Wie übrigens der Name Antioxidantien schon sagt: Anti = gegen und Oxidation = chemische Reaktion eines Stoffes mit Sauerstoff. Gegen eine Oxidation also. Salopp formuliert: damit unsere Zellen nicht braun werden wie ein angeschnittener Apfel, den man zu lange liegen gelassen hat.

Merke: Je höher der Orac Wert, desto besser.

Matcha Tee ist voll von Antioxidantien

Der ORAC Wert von grünem Tee kann sich so schon sehen lassen. Aber ein wahres Antioxidantienfeuerwerk finden wir in dem edlen Matcha Pulver. Genauer gesagt enthält Matcha Tee rund 137 mal mehr Antioxidantien als herkömmlicher grüner Tee. Damit findet sich in nur einem Becher Matcha die gleiche Menge an Nährstoffen und Antioxidantien, wie sonst in 10 Tassen grünem Tee. Matcha Tee ist damit ein Superfood und hat eine entzündungshemmende Wirkung auf das Immunsystem.

Merke: Mit einem ORAC Wert von 1573 pro Gramm liegt Matcha Tee ziemlich weit vorne im Bereich der Superfoods. Zum Vergleich: Acai Beeren liegen bei 60, Brokkoli bei 31, ein Granatapfel bei 105 und dunkle Schokolade bei 227. ©azafran

Der regelmäßige Genuss von Matcha Tee hilft den Körper zu entgiften, reguliert den Blutdruck, senkt den Cholesterinspiegel, hält den Blutzuckerspiegel in Schach und und und… aber dazu in einem anderen Artikel mehr.

Wer also Matcha You trinkt, kann die Brokkoli Portion ruhig mal ein bisschen kleiner ausfallen lassen. Und ganz nebenbei: Die antioxidantiven Fähigkeiten von Ingwer und Zitrone sind auch nicht von schlechten Eltern.

Übrigens: Die in vielen Lebensmitteln enthaltene Ascorbinsäure ist ebenfalls ein Antioxidans.

#wiederwasgelernt

#superfood