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Sieh die Welt mit

Joannas Augen

Joanna Mühlbauer, früher bekannt als Joanna Swistowski, hat für uns auch die Welt mit Matcha Augen gesehen, danke dafür! Die wunderbare Frau hinter dem J hat sich in den letzten Jahren in der Design- und Werbebranche einen Namen mit ihrer ausgezeichneten Arbeit gemacht. Ausgezeichnet im wahrsten Sinne des Wortes, denn Preise hat sie auch schon einige gewonnen. Aber darum geht es ihr – gefühlt – im Leben weniger. Joanna hat einfach Spaß an Kreativität und kann diese wahnsinnig gut zum Ausdruck bringen. Dabei ist es ganz egal, was gefragt ist. Was sie macht, sitzt. Art Direction für große Shootings und Kampagnen, eine Corporate Design Gestaltung oder das Redesign vom Jetzt Magazin – komme was wolle.
An der Stelle wollen wir gerne nochmal auf ihr Herzensprojekt „Das Buch als Magazin“ aufmerksam machen. Bitte kauft euch einen Vodka Soda im Nightlife weniger und investiert lieber in das neue Heft „Aus dem Leben eines Taugenichts“. Das taugt sicher was! Matcha Love!

J wie Ja

Grundsätzlich verbindet man mit dem Begriff Ja-Sager einen Menschen, der keine eigene Meinung hat. Oder, um es nach dem Wiktionary zu sagen: eine Person, die grundsätzlich zustimmt, um in der Gunst eines anderen zu stehen. Wie auch immer,
ein Ja-Sager ist partout kein positiv behafteter Begriff. Schade eigentlich, denn „Ja“ sagen kann man durchaus auch positiv betrachten. Und zwar so lange es dem inneren Willen entspricht.

Man ist heutzutage doch eher geprägt durchs „Nein“ sagen. Wie oft sagt der Verstand „Nein“ zu Dingen, die man will? Die tief in einem schlummern und hier und da mal kurz einen Kanal finden, um sich Gehör zu verschaffen … bis eben der Verstand, oder wollen wir es das Ego nennen, sagt: „Nein, das geht nicht.“ oder „Nein, das darfst du nicht.“. Ganz ehrlich, man ist nicht hier, um das zu tun, was andere von einem wollen. Man ist hier, um seinen Weg zu gehen.

Jeder Mensch kommt mit natürlichen Begabungen auf die Welt, die ausgelebt werden wollen. Was auch immer diese sind: Sagt man „Ja“ zu dem, was man im tiefsten Inneren will und was sich gut anfühlt, erfährt man Glück und Freude. Und trägt damit automatisch diese positiven Gefühle in die Gesellschaft. Davon brauchen wir mehr. Menschen, die Glück und Freude teilen.
Es bringt niemand etwas – und einem selbst am wenigsten – wenn man mit niedrigem Gedankengut wie Neid, Ungerechtigkeit oder Kleinsein unterwegs ist. Das Ergebnis davon ist nur, dass man sich schlecht, unnütz, ungeliebt oder whatever fühlt.

Nun hört sich das bestimmt für die meisten richtig an. Das dann aber wirklich so zu verinnerlichen, dass es einem ein Leitstern wird, ist eine andere Geschichte. Davor kommt meist erst ein „innerliches Aufräumen“ mit den eigenen Muster.

Dennoch gibt es einfache „Instrumente“, die man ohne viel Grundwissen umsetzen kann: Der beste Anfang, um positiv in die Zukunft zu blicken und „Ja“ zum eigenen Weg zu sagen ist Dankbarkeit. Dankbar zu sein für alles im Hier und Jetzt und für all die Dinge, die man sich im Leben wünscht. Sei es privater oder beruflicher Natur. Das Universum ist wie ein Echo. So lange man negative Gedanken nach oben schreit, antwortet es gemäß. Ändert man seine Gedanken, ändert man sein Leben. In diesem Sinne: Wir sind sehr dankbar für alle Menschen, die Matcha You lieben und unsere Philosophie teilen. 🙂