12 — 02

Sieh die Welt mit Jonathans Augen.

Jonathan Gordon hat zwar kein „Q“ im Namen, konnte sich aber trotzdem bestens kreativ mit dem 16. Buchstaben des Alphabets auseinandersetzen. Well done! Das ist wohl auch eines seiner größten Talente: Kreativität fließen zu lassen. Und zwar überall dorthin, wo sie sich entfalten will. Das führt dann dazu, dass man ihn sowohl als Fotograf sehen kann, als auch als Singer Songwriter auf der Bühne. Jonathan ist einfach ein cooler Typ, der mit Leichtigkeit durchs Leben hüpft, sich nichts scheisst und einfach macht, was ihm in den Sinn kommt. Weitermachen! Matcha Love!

Q wie Querdenken

Zugegebenermaßen existiert für den zweiten Part des Matcha You ABC kein exakter Redaktionsplan, der vorschreibt über welches Thema wir zum jeweiligen Buchstaben berichten. Wir tauschen uns kurz davor aus, was zu Matcha You und unserer Philosophie passt. Bei „Q“ wäre es naheliegend über „Q wie Qualität“ zu schreiben –  ist aber auch irgendwie verdammt langweilig, denn andersherum gefragt: Wer will denn bitte keine Qualität im Leben? Also lieber weiter nachdenken, vordenken, mitdenken oder einfach mal querdenken.

Wie denkt man eigentlich quer?!

Den Begriff des Querdenken hat Herr Edward de Bono 1967 eingeführt als Bezeichnung für eine laterale Denkmethode.

Statt Schritt für Schritt nach eingeübten Mustern vorzugehen, erlaubt das Querdenken, wie der Name bereits impliziert, quer zu denken:

  • Es wird zugelassen, dass vorliegende Informationen subjektiv bewertet und selektiv verwendet werden. Details werden nicht analytisch, sondern intuitiv erfasst.
  • Gedankliche Sprünge und Assoziationen werden zugelassen, nicht jedes Zwischenergebnis muss richtig sein.
  • Ja/Nein-Entscheidungen werden vermieden. Auch nicht durchführbare Lösungen können ein Schritt zum besseren Verständnis des Problems sein.
  • Konventionelle Denkmuster werden in Frage gestellt, indem z. B. bewusst nach der unwahrscheinlichsten Lösung eines Problems gesucht wird.
  • Ausgangssituation und Rahmenbedingungen werden nicht als unveränderlich hingenommen.

Querdenken muss nicht zwangsläufig zu einer praktisch umsetzbaren Lösung führen, kann aber neue Sichtweisen eröffnen. Und diese sind es doch am Ende des Tages, die unsere Welt bunter machen und neuen Input fürs eigene Denken liefern, denn:

„Sie sind, was Sie denken. Sie sind, was Sie denken, was Sie sind. Die Welt ist so, wie Sie denken, dass sie ist. Sie ist das, wofür Sie sie subjektiv halten, wie Sie sie subjektiv gern sehen würden – also ist sie für jeden Mensch anders erfahrbar.“