22 — 01

Sieh die Welt mit Phils Augen

Phil Pham trägt nicht nur gerne eine Kamera bei sich – er trägt auch das Herz am rechten Fleck. Selten strahlen Menschen so eine Grundruhe aus wie er. Und diese ist es auch, die das Arbeiten mit ihm so angenehm macht. Im „About“ Text auf seiner Webseite steht „Manchmal ist ein Umweg der beste Weg ans Ziel.“ So auch in Phils Fall. Über das Skateboarden kam er zur Fotografie. Die Leidenschaft für den Sport paarte sich im Laufe der Zeit immer mehr mit der Leidenschaft, dies auch bildlich einzufangen. Dabei stand anfangs weniger die Technik im Vordergrund – es war die Intuition, die ihn geleitet hat, im richtigen Moment abzudrücken. Das Gute ist, Technik kann man lernen. Intuition entsteht nur, wenn man eine Connection zu sich hat. Und die hat Phil in jedem Fall.

Lieben Dank für deinen Beitrag zum Matcha You ABC – das P kommt hier in versteckter Form als P-flanze daher. 🙂 Let it grow!

 

 

P wie Positionierung.

„Die Positionierung im Marketing bezeichnet das gezielte, planmäßige Schaffen und Herausstellen von Stärken und Qualitäten, durch die sich ein Produkt oder eine Dienstleistung in der Einschätzung der Zielgruppe klar und positiv von anderen Produkten oder Dienstleistungen unterscheidet. Dabei geht die Positionierung von der Abbildung des Meinungsbildes zu einem Meinungsgegenstand (z. B. Sach- oder Dienstleistung) in einem psychologischen Marktmodell aus.“ (wikipedia)

Oder, um es mit David Ogilvy zu sagen: „Was das Produkt leistet – und für wen.“

Um Marken zu positionieren sind mittlerweile unzählige Modelle auf dem Markt – den Wandel und Sättigungsgrad unserer Markenlandschaft kann man schön an den diversen Markenmodellen der letzten Jahrzehnte ablesen.
Salopp formuliert: früher war der Kunde recht egal und es galt hauptsächlich, ihm einen Need (Bedürfnis) schön zu verpacken. Heute sind die Modelle mit Produkt- und Markenüberflutung unglaublich diffizil: der Kunde steht auf Augenhöhe mit den Marken. Beide werden psychologisch erfasst, durchleuchtet, man spricht von Markenkern, Markenidentität, der Markenvision und -mission….bis hin zu Fragen wie „wie sähe deine Marke aus, wenn sie ein Mensch wäre?“.

Von Goethe abgeleitet könnte man sagen: was eine Marke im Innersten zusammenhält.

Klingt menschlich. Ist es in der Tat auch. Marken positionieren sich und Menschen ebenso. Wir positionieren uns mit der Kleidung, die wir tragen. Mit unseren Freunden, Netzwerken, dem Job, dem Anziehen einer Berufskleidung – mal mehr mal weniger bewusst. Wenn wir in einem Bewerbungsgespräch sitzen, ist die bewusste Absicht einer Positionierung nicht zu leugnen. Und genau wie Marken in einem Umfeld von Wettbewerb versuchen, sich deutlich abgrenzen, ihre Zielgruppe dabei ansprechen und ihre eigene Überzeugung (sofern sie eine haben) behalten zu können – sind wir immer wieder im Leben in einem Spannungsfeld der eigenen Positionierung. Wir sehen uns mit Fragen konfrontiert wie: „Wie behalte ich meine eigene Überzeugung, und kann dennoch meine Zielgruppe (in einem Gespräch z.B. Businesspartner) abholen und integrieren?“.

Je nach Unternehmen steckt mehr oder weniger hartes Kalkül hinter der Markenfassade. Nicht immer wird kommunizierter Inhalt auch intern so gelebt. Aber auch diese Eigenschaft kennt man von uns Menschen. 🙂

So ist es nicht verwunderlich, Marken zu hinterfragen. Und das ist auch gut so. Sieht bzw. fühlt man bei genauerem Hinschauen das Herz eines Unternehmens oder ist alles nur auf hohlen Phrasen aufgebaut? Wir glauben, es sind die herzgeführten Unternehmen und Menschen, die langfristig den Unterschied machen und die Welt wieder mehr in Balance bringen.

In diesem Sinne: Life is heart!